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Der Kirchenchor Olzheim blickt auf eine lange Tradition zurück


Seit fast 300 Jahren singt unser Kirchenchor zum Lobe Gottes in den wöchentlichen
Chorproben, in Gottesdiensten und Konzerten. Erste Hinweise finden wir im Olzheimer
Lagerbuch. In seiner Gottesdienstordnung schreibt Pfarrer Neumann:

"1600-1822 . . .: Den Chor führten gewöhnlich bestimmte oder beauftragte Sänger."

 

In einer Kirchenrechnung aus dem Jahre 1721 ist ein kleiner Betrag für die Sänger ausgewiesen. 1845 wird der Feieretat genauer beschrieben:

"Auch haben die Chorsänger an Dreikönig nach der Vesper und des folgenden ihre so genannte Recreation, wofür in der Kirchenrechnung etwas ausgewiesen und auch von jedem Begräbnis und Exequien drei Silbergroschen gezahlt werden." Ferner erhielten sie fünf Silbergroschen aus dem Opfergeld der Singmesse am Luzienfest in Kleinlangenfeld und ebenso vom Nikolausfest in Reuth."... "Zusammen sind es etwa 6 Thaler, wofür sie sich ein Fäßchen Bier, Branntwein, Kaffee, Brod, Butter anschaffen und zwei Tage lang da saßen, Karten spielten.

Sonst pflegen sie nur 2-3 mal, besonders abends, zusammenzukommen und einige Flaschen Wein, Kaffe und etwas Branntwein zu trinken."

Später erscheinen die Frühmesser (Hilfsgeistliche) als Chorleiter. Bereits 1871 war Lehrer Settegast als Chorleiter Mitglied des Trierer Cäcilienvereins. 1884 sehen wir Pfarrer Karl-Josef Libert als Chorleiter. Er wurde unterstützt von Peter Wirtz aus Olzheim. 1908 übertrug er die Leitung des Chores an den neuen Schulleiter,
Lehrer Hansen. Dieser führte den Chor 26 Jahre als Dirigent bis zu seiner Versetzung 1934. Mit Peter Molitor aus Kleinlangenfeld übernahm im Jahre 1934 ein Organist die Leitung des Chores bis 1965. Nach siebenjähriger Ruhe wurde der Chor neu belebt unter der Leitung von Manfred Kuhl, der 25 Jahre seine musikalischen Akzente setzte. In seine Zeit fiel auch die Verleihung der Palestrina-Medaille.

Mehr Informationen über die letzten Jahrzehnte erhalten Sie unter "Galerie".